Mittwoch, 19. August 2015

Oberbrechen, wieder daheim :-)

Schön war's - und schön ist es auch wieder daheim zu sein.

In unserem "PODHouse" einbegriffen war auch ein Frühstück. Völlig ungewohnt mal nicht dem Kocher anzuschmeißen, sondern sich einfach hinzusetzen und bedient zu werden.

Wir sind dann anschließend zum Rheinfall  gefahren, haben 13,50€ bezahlt um dann in einer Gruppe Japaner einen Blick auf das Schauspiel zu werfen.


Wir waren keine sehr vitale Gruppe heute. Selbst das Foto mit Martina und Niklas musste ich mehrfach machen, bis beide endlich mal gelächelt hatten ... oder wenigstens alle Augen auf hatten.



Nach dem kurzen Besuch hatten wir noch überlegt etwas zu essen, aber für eine Bratwurst mit Pommes 12,50€ auszugeben? Nein, das ist definitiv Wucher und so ist es bei Popcorn geblieben.

Um kurz vor 18:00 Uhr haben wir (und Ruby) es dann geschafft. Wir sind nach ca. 2500km wieder wohlbehalten heimgekommen.


Hier nochmal die Strecke, die wir die letzten 2,5 Wochen gemeinsam gefahren sind.

Schön war's ! 

:-)

Dienstag, 18. August 2015

Camping Hüttenberg

Es ging weiter nach Norden in die Schweiz. Deutschland mitgerechnet ist es das fünfte Land das wir durchqueren in unserem Urlaub.So sind wir am Comer See vorbei in Richtung Gotthard gefahren.
Am Gotthard Tunnel war das Wetter leider deutlich schlechter und es hat bereits angefangen zu regnen.


Angehalten haben wir dann bei einem Restaurant an der Tellspalte, was zwar einen tollen Ausblick auf den Vierwaldstätter See, aber leider zu hatte.


Unser Ziel für heute war der Rheinfall von Schaffhausen. Wie hatten dort eine originelle Blockhütte reservierten, da es auch heute Abend wieder regnen würde.

Die Blockhütte war dann auch echt witzig :-)




Niklas und ich sind dann schnell nochmal in den Pool gesprungen bevor wir dann zusammen essen und den letzten Urlaubsabend mit Kartenspielen beendet haben.

Montag, 17. August 2015

Abfahrt bei Camping Tenitas Squaneto

Niklas und ich sind nochmal in den Pool gesprungen, bevor wir uns geduscht und die weitere Tour geplant haben.

Der Campingplatz ist wirklich schön für Wanderungen in der Landschaft oder vielleicht Radfahren, aber wir mussten weiter Richtung Oberbrechen...




Martina und Niklas übernehmen die Planung und suchen einen guten Campingplatz für heute Abend raus.


Als nächstes Etappenziel steht der Lago Maggiore auf dem Plan.
Als wir vom Campingplatz losfahren, haben wir nochmal die Gelegenheit den tollen Ausblick in Piermont zu bewundern.




Nach 2 Stunden sind wir dann am Camping Holiday Inn in Dormelletto angekommen.


Nach 2 Wochen campen haben wir uns entschieden heute mal ein Mobilheim zu mieten. Wir werden ja auch nicht jünger und da wir morgen wieder weiterfahren wäre es schön wenn wir mit trockenem Zelt weiterziehen können. Falls es morgen Abend regnen sollte, dann sind die Zelte wenigstens dann trocken. Eine weitere Nacht werden wir wohl nicht drin verbringen, da wir planen am Mittwoch wieder daheim zu sein.



@Anna: Das ging an Dich! Du weisst jetzt wann Du spätestens aufgeräumt haben musst! :-)

Im Lago Maggiore baden wollten wir dann aber doch nicht. Der Wasserpegel ist ziemlich niedrig und das Wasser trüb und braun. 
Statt dessen sind wir abends nach Arona flanieren gegangen und haben uns ein Eis und die schöne Aussicht gegönnt.





Die Wolken über dem Lago Maggiore sahen aber schon ziemlich dunkel aus, so daß wir dann schleunigst nach Hause und gerade noch rechtzeitig vor dem heftigen Gewitter zurück waren.




Auf dem Heimweg von Korsika

Wir mussten wieder einmal früh losfahren, da die Fähre bereits um 11:00 Uhr ablegt und wir wieder mit Stau kalkulieren mussten.
Also war Abfahrt um 7:00 Uhr. Einziges Problem war, dem Mann an der Rezeption zu  erklären daß wir einen Tag früher zahlen wollen, da wir bereits abreisen wenn die Rezeption noch geschlossen ist. 


Wir waren wieder mal die ersten an der Fähre und haben die Zeit noch für ein "Petit Dejeuner" genutzt. Und es war wirklich dermaßen "Petit", daß wir gleich anschließend gegenüber noch ein Baguette gekauft haben :-)


Die Fähre braucht ca. 7h für die Überfahrt. Viel Zeit zu dösen und etwas zu essen, aber wir waren froh als wir endlich von der Fähre runterfahren könnten.






Übernachten tun wir diese Nacht im Piermont. Eine traumhafte Gegend. Schwierigkeiten hatten wir allerdings mit dem Finden des Campingplatzes. Dummerweise hatte ich die Google-Navi gestoppt und wollte den Namen des Campingplatzes eingeben. Wir sind aber hier im Outback und haben kein Netz und schon gar keine Internetverbindung. Wir sind dann knapp 5km durch den Wald gefahren und haben dann den wirklich schönen Platz gefunden. Geführt von einem Holländer und besucht von fast ausschließlich Holländern.
Mit super Restaurant das wir natürlich ausprobiert haben. 

Die Nacht war dann ziemlich frisch, weshalb wir die Nacht zu dritt im Dachzelt verbracht haben. Vorher aber haben wir das Zelt oben aufgemacht und zu dritt in den klaren Sternenhimmel geblickt. 
Nach der 3. Sternschnuppe sind wir dann eingeschlafen...

Auf dem Heimweg von Korsika

Wir mussten wieder einmal früh losfahren, da die Fähre bereits um 11:00 Uhr ablegt und wir wieder mit Stau kalkulieren mussten.
Also war Abfahrt um 7:00 Uhr. Einziges Problem war, dem Mann an der Rezeption zu  erklären daß wir einen Tag früher zahlen wollen, da wir bereits abreisen wenn die Rezeption noch geschlossen ist. 


Wir waren wieder mal die ersten an der Fähre und haben die Zeit noch für ein "Petit Dejeuner" genutzt. Und es war wirklich dermaßen "Petit", daß wir gleich anschließend gegenüber noch ein Baguette gekauft haben :-)





Die Fähre braucht ca. 7h für die Überfahrt. Viel Zeit zu dösen und etwas zu essen, aber wir waren froh als wir endlich von der Fähre runterfahren könnten.



Übernachten tun wir diese Nacht im Piermont. Eine traumhafte Gegend. Schwierigkeiten hatten wir allerdings mit dem Finden des Campingplatzes. Dummerweise hatte ich die Google-Navi gestoppt und wollte den Namen des Campingplatzes eingeben. Wir sind aber hier im Outback und haben kein Netz und schon gar keine Internetverbindung. Wir sind dann knapp 5km durch den Wald gefahren und haben dann den wirklich schönen Platz gefunden. Geführt von einem Holländer und besucht von fast ausschließlich Holländern.
Mit super Restaurant das wir natürlich ausprobiert haben. 

Die Nacht war dann ziemlich frisch, weshalb wir die Nacht zu dritt im Dachzelt verbracht haben. Vorher aber haben wir das Zelt oben aufgemacht und zu dritt in den klaren Sternenhimmel geblickt. 
Nach der 3. Sternschnuppe sind wir dann eingeschlafen...

Samstag, 15. August 2015

Ausgeraubt

Zweimal im Leben sind wir bislang Opfer von Dieben geworden. Beide Male in Frankreich, das letzte Mal heute.
Als wir nach dem Baden zurück ans Auto kamen waren alle Fenster offen und Notebook, iPad, Navi und Kamera weg. Auch Tina's kleine Handtasche und unsere beiden Kulturbeutel. Auch gestohlen wurde unsere Urlaubsstimmung und alle Bilder die wir auf der Kamera hatten. Diese beiden "Dinge" schmerzen uns am meisten.

Frankreich hat sich dann mal wieder als überaus "weltoffen" präsentiert! 
Als wir zur Polizei gekommen sind, hat der Polizist zunächst einmal direkt vor unserer Nase das Tor zugemacht. Wollte wohl nicht gestört werden. 
Also geklingelt. Aus der Sprechanlage hören wir das vertraute "Bonjour". Auf meine Frage ob er Englisch spricht kommt ein entschiedenes "Non". Aha, das kann ja spaßig werden. Die Tür geht dann auf und wir gehen rein. Es ist kaum zu fassen, aber aus dem Mann ist kein Ton Englisch rauszubekommen. Deutsch schon gar nicht. 
Seine etwas später zufällig eintreffenden jüngeren  Kollegen vermeinen ebenfalls unsere Frage nach etwas sprachlicher Bildung. Der eine von beiden kann dann aber wenigstens ein paar Brocken und dolmetscht zeitweise.
Als ich fragte daß an diese Stelle doch sicherlich öfters gestohlen würde, meinte er gelassen: "Nein, eigentlich nur Nachts. Tagsüber eher selten". Na prima, also nichts Neues für die überaus motivierte Gendarmerie! Wo darf man sich bitte über soviel Ignoranz und Selbstgefälligkeit beschweren?

Es ist sicher der Situation geschuldet, aber nachdem wir nun schon zweimal in diesem Land derart betrogen wurden, wollen wir nur noch raus aus Frankreich. Ich bin mir sicher dass wir so bald auch nicht mehr nach Frankreich reisen. 
Ich merke auch, dass mich das sinnlose Gehupe im Stau nervt (ach ja, es gibt hier tatsächlich jeden Tag Stau dadurch, daß die Autos lange Wege bis zur Fähre im Stau stehen) und ich fange bereits an aus Frust genauso blöd zu Hupen.

Der Tag hatte bereits damit begonnen, das wir bemerkt hatten wie unser neuer französischer Nachbar morgens um sieben aus seinem Camper ausgestiegen ist und einfach hinter sein Auto auf den Strand gepinkelt hat. "Vive la France!" 

Ja, die Stimmung ist dahin und das Wetter wird auch schlechter. Die nächsten vier Tage sieht es in der Wettervorschau nach Regen aus und ich bin mir nicht sicher was das für unsere Pläne für die Rückfahrt heißt...